Zum Hauptinhalt springenZum Fußbereich springen

Wehrhafte Wespen bei DM der Feldbogenschützen

Valentin Wolf von der BTS erkämpft die Bronzemedaille

Von Jürgen Nakott

Kellinghusen. Die Feldbogenschützen aus dem Süden Deutschlands sind in der Regel Parcours in hügeligem Gelände gewöhnt. Einige der 24 Ziele erfordern mehr oder minder steile Schüsse bergauf oder bergab. Bei den Deutschen Meisterschaften in Schleswig-Holstein erwartete sie eine andere Herausforderung: Der Parcours war vom Terrain her relativ eben, aber so angelegt, dass im Spiel von Licht und Schatten das Schätzen der Entfernung zur jeweiligen Scheibe und das sichere Zielen eine anspruchsvolle Aufgabe darstellte. Zudem hatte der Veranstalter bei der Platzierung der Scheiben ein Nest von Erdwespen übersehen. Die fanden den Besuch der Bogenschützen gar nicht nett, wurden wild und zwangen die Wettkampfleitung, eine Scheibe aus der Gefahrenzonen zu nehmen.

Einer, der sich davon kaum irritiert zeigte, war der Bayreuther Compound- Bogenschütze Valentin Wolf. Er lieferte sich mit den Besten der deutschen Feldbogenschützen ein enges Rennen, in dem sich am Ende die Routine des Nationalkaderschützen Henning Lüpkemann vom SV Loccum knapp durchsetzte. Lüpkemann siegte mit sensationellen 415 von 432 möglichen Ringen, ringgleich mit je 411 folgten Pascal Schmidt aus Gießen und Valentin Wolf von der BTS. Ein einziger Zentrumstreffer mehr (55:54) bescherte Schmidt die Silbermedaille, Wolf gewann Bronze und bewies, dass er völlig zu Recht im Fokus des Bundestrainers der Feldbogenschützen steht.

Mit einem persönlichen Erfolg verließ auch der zweite qualifizierte BTS-Schütze die Deutsche Feldbogenmeisterschaft. Stefan Hanrieder schoss bei den Herren mit dem olympischen Recurvebogen seine Jahresbestleistung. In einem starken Teilnehmerfeld siegte der vormalige Weltmeister und Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele von Paris, Florian Unruh (SSC Fockbek) vor dem Nationalkaderschützen Jakob Hetz vom BSC Reuth. Hanrieder wurde 21..

Download: Ergebnisliste