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Bayerische Meisterschaft Feldbogen

Valentin Wolf ist Bayerischer Vizemeister

Hitzeschlacht der Feldbogenschützen

Tiefenbach. 24 Scheiben sind bei einem Feldbogenparcours über mehrere Stunden in teils schwierigem Gelände zu gehen. Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad wurden die Bayerischen Meisterschaften in einem Waldstück nahe Passau denn auch zu einem Test des Durchhaltewillens. Immerhin: Vorsorglich hatte der Veranstalter an mehreren Stellen Zapfstellen mit Trinkwasser eingerichtet.

Ziemlich unbeeindruckt von den Verhältnissen zeigte sich der Bayreuther Valentin Wolf. Der jüngste Teilnehmer bei den Herren in der Disziplin mit dem Compoundbogen setzte sich schon an den ersten Scheiben in der Spitzengruppe fest. Von 432 möglichen Ringen schoss er sehr gute 401, ein Ergebnis, das am Ende zum zweiten Platz und zur bayerischen Vizemeisterschaft reichte. Besser war nur der Natternberger Florian Stadler (406). Rene Repp aus Schimborn hatte als Dritter zwar ebenfalls 401 Ringe geschossen, BTS-Schütze Wolf wies aber mit 49:44 die bessere Bilanz bei den Zentrumstreffen auf.

Nur um einen Ring verfehlte bei den Damen mit dem Compoundbogen die Bayreutherin Tiffany Breitenbach Rang Vier. Trotz eines Defektes an der Sehne ihres Bogens reichten 340 Ringe bei ihr zu einem bemerkenswerten Platz Fünf.

Bei den Herren mit dem Olympischen Recurvebogen wurde Stefan Hanrieder von der BTS mit starken 293 Ringen Achter. Senior Helmut Schirrmeister erzielte mit dem Blankbogen ohne Visier 239 Ringe und beendete die Meisterschaft im Mittelfeld.

jn